Hammer oder Spritze?

Der alltägliche Wahnsinn

Allerlei

In letzter Zeit hat sich der Golf November schwer zurückgehalten. Wirklich. Seit Monaten eigentlich schon. Schnell auf Holz klopfen, das kann so bleiben.

Den „Internistischen“ gings nicht so schlecht, die „Chirurgischen“ hatten zum Teil unglaublichen Dusel (unglaublich ist gar kein Ausdruck!) und die „Pädiatrischen“ hatten im Effekt alle nichts. Wie gesagt, das kann so bleiben.

Es gab ein paar lustige Erlebnisse, ein paar traurige, aber alle nicht so, daß sie den Schlaf rauben. So kanns bleiben…

Tja, was gibt es sonst Neues? Nicht viel. Wenn man es so genau betrachtet, eigentlich nichts. Das Blaulicht ist immer noch blau, ein Narkosegerät macht immer noch Narkose, die Schuhe haben immer noch Stahlkappen.

Oh, naja. Ein neuer Computer ziert meinen Schreibtisch, aber das dürfte ja nun wirklich eher von minderem Interesse sein, ausser für mich.

Ansonsten ist es Winter. Und der hatte eine kalte Woche, die ich am Ende der Welt verbracht habe. Oder wenns nicht das Ende der Welt war, dann konnte man das von da aber ziemlich gut sehen.

Sogar im Fernsehen war der Holzhammer mal zu sehen. Gut, der Name war falsch und der Beruf auch, aber immerhin habe ich mich dabei nicht völlig blamiert. Wer also aufmerksam die Nachrichten verfolgt hat, weiß nun etwas mehr über mich. Nicht viel mehr. Nur ein bißchen. Wenn ich das geahnt hätte, hätte ich mich auch vorher rasiert…

Soweit erstmal wieder für eine kurze Rückmeldung. Nur, damit niemand denkt, mich gibts nicht mehr…

15. Februar 2012 Posted by | Allerlei | , , | 3 Kommentare

Quo vadis, Apple?

Ich gebe zu, ich mag die Produkte von Apple. Naja. So halbwegs, wenigstens.

Ich habe einen iPod Classic im Auto, einen iPod Touch zum Daddeln und ein iPhone.

Letzteres ist nicht ganz so praktisch wie gedacht, aber seis drum. Die virtuelle Tastatur ist nicht ganz so schön zu bedienen wie die zwar kleine, aber haptisch vorhandene beim Blackberry.

Aber darum gehts gerade nicht. Die Produkte sind gut, machen Spaß und erfüllen den Zweck.

Aber die dahinterstehende Firma fällt immer mal wieder durch ausgesprochen humorlose Aktionen auf.

Da wird schon mal Koziol wegen eines Eierbechers verklagt.

Und diesmal?

Ein Café. Wegen eines Logos.

Ich habe keine Ahnung, was es in dem Café gibt. Kaffee, nehme ich mal an. Und Äpfel vielleicht.

Der Laden heißt „Apfelkind“. Und hat ein Logo. Ein Apfel darauf und ein Kindergesicht. Plus Schriftzug.

(Bild ist von der Facebookseite des Ladens)

Wegen Verwechslungsgefahr!

Also bitte, Apple. Augen aufmachen! Erstens ist es ein Cafè und keine Computerschmiede, zweitens kann man die Logos aber so GAR nicht verwechseln und drittens könnt ihr doch nicht hergehen und einfach jeden verklagen, weil er einen Apfel im Logo hat.

Die Kiste mit dem „EiPott“ könnte man ja sogar noch verstehen. Verstehen ja, nachvollziehen nein. Das war einfach schlechte Taktik. Wäre ich Apple hätte ich einfach Koziol angehauen und mit denen zusammengearbeitet. Aber gut. Wolltet ihr nicht. Schade. Euer Problem. Und meins, weil ich mir jetzt so einen witzigen Eierbecher nicht kaufen kann.

Aber einen Kaffeeschuppen?

Für mich sieht das nach einem Beißreflex aus. Jeder, der es wagt einen Apfel ins Logo zu nehmen wird einfach mal verklagt. Oder zumindest angegangen. (Bis jetzt ist es wohl nur ein Widerspruch gegen das eingetragene Logo.)

Der Basic Thinking Blog hat da wohl nachgefragt. Und der Aussage der Besitzerin kann ich mich nur anschliessen:

Es kann ja wohl nicht sein, daß Apple jeden angeht, der einen Apfel ins Logo packt.

Römer geht es jetzt um mehr als, als sie sich entschloss, die Medien einzuschalten: “Ich sehe es nicht ein, dass niemand mehr einen Apfel als Logo verwenden darf, nur weil Apple es nicht gefällt.”

UPDATE: Huch… ich weiß zwar nicht, was da los war, aber den Eierbecher gibts wieder!

UPDATE zum Update: Koziol hat beim „EiPott“ zwar verloren, nennt das Ding nun aber „Pott 2.0“. Irgendwie klingt das nach Kindergarten…

22. Oktober 2011 Posted by | Allerlei, Fundstück | , | Hinterlasse einen Kommentar

Big Apple is watching you

Hört sich an wie 1984… und das ist immerhin 26 Jahre her.

Der gute Orwell scheint sich ein bißchen verschätzt zu haben, was die Zeit betrifft.

Gut, noch sind es nur Ideen, die sich Apple da ausdenkt, aber irgendwie passt es recht gut ins Bild.

Jedenfalls baut Apple an einem Patent, mit dem ein iPhone ganz ungefragt und unbenachrichtigt mal eben Bilder vom Benutzer und der Umgebung machen kann, Stimmen und Umgebungsgeräusche aufzeichnen kann, sogar der Herzschlag ist dabei. Natürlich auch der Speicher wird dabei geprüft.

Der „Deckmantel“ ist, daß Apple damit feststellen kann, ob das Ding geklaut worden ist.

Sagt Apple wenigstens.

Na, ich weiß ja nicht…

Eine Theorie ist, daß Apple damit gegen die ungeliebten Jail-Breaks vorgehen will.

Gut, ich habe kein iPhone. Und jetzt will ich auch keins mehr.

(Gefunden bei Netzpolitik.org)

24. August 2010 Posted by | Allerlei, Fundstück | , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Eierbecher?

Ich weiß noch nicht, ob ich das unter „Lacher des Tages“ oder „Facepalm des Tages“ einsortieren soll.

Jedenfalls gibt es eine Firma, die einen Eierbecher herstellt. Soweit so gut. Solls ja geben.

Ich bin vor einer Ewigkeit schon mal darübergestolpert und fands witzig.

Denn das Ding heißt „EiPott“ und hat eine gewisse Ähnlichkeit mit einem Musikmachkistchen von einer Computerfirma mit Obst.

Daß diese Obstfirma in letzter Zeit durch ausgesprochene Humorlosigkeit auffällt ist ja nun nichts Neues.

Aber daß sie nun die Firma, die den EiPott herstellt, verklagt ist dann doch ein bißchen viel.

Daß sie auch noch gewinnt (im dritten Anlauf) ist dann schon den oben genannten *Facepalm* wert.

Was es dann doch zum Lacher des Tages macht:

Koziol (die Firma, die den EiPott herstellt) darf jedes andere Produkt „EiPott“ nennen…. nur eben keine Eierbecher.

Jetzt ist es offiziell: Die Obstfirma hat Winzigweich endgültig den Rang „Chef-Evil“ abgelaufen…

(Gefunden bei Fefe)

21. August 2010 Posted by | Fundstück | , , | 1 Kommentar