Hammer oder Spritze?

Der alltägliche Wahnsinn

Quo vadis, Apple?

Ich gebe zu, ich mag die Produkte von Apple. Naja. So halbwegs, wenigstens.

Ich habe einen iPod Classic im Auto, einen iPod Touch zum Daddeln und ein iPhone.

Letzteres ist nicht ganz so praktisch wie gedacht, aber seis drum. Die virtuelle Tastatur ist nicht ganz so schön zu bedienen wie die zwar kleine, aber haptisch vorhandene beim Blackberry.

Aber darum gehts gerade nicht. Die Produkte sind gut, machen Spaß und erfüllen den Zweck.

Aber die dahinterstehende Firma fällt immer mal wieder durch ausgesprochen humorlose Aktionen auf.

Da wird schon mal Koziol wegen eines Eierbechers verklagt.

Und diesmal?

Ein Café. Wegen eines Logos.

Ich habe keine Ahnung, was es in dem Café gibt. Kaffee, nehme ich mal an. Und Äpfel vielleicht.

Der Laden heißt „Apfelkind“. Und hat ein Logo. Ein Apfel darauf und ein Kindergesicht. Plus Schriftzug.

(Bild ist von der Facebookseite des Ladens)

Wegen Verwechslungsgefahr!

Also bitte, Apple. Augen aufmachen! Erstens ist es ein Cafè und keine Computerschmiede, zweitens kann man die Logos aber so GAR nicht verwechseln und drittens könnt ihr doch nicht hergehen und einfach jeden verklagen, weil er einen Apfel im Logo hat.

Die Kiste mit dem „EiPott“ könnte man ja sogar noch verstehen. Verstehen ja, nachvollziehen nein. Das war einfach schlechte Taktik. Wäre ich Apple hätte ich einfach Koziol angehauen und mit denen zusammengearbeitet. Aber gut. Wolltet ihr nicht. Schade. Euer Problem. Und meins, weil ich mir jetzt so einen witzigen Eierbecher nicht kaufen kann.

Aber einen Kaffeeschuppen?

Für mich sieht das nach einem Beißreflex aus. Jeder, der es wagt einen Apfel ins Logo zu nehmen wird einfach mal verklagt. Oder zumindest angegangen. (Bis jetzt ist es wohl nur ein Widerspruch gegen das eingetragene Logo.)

Der Basic Thinking Blog hat da wohl nachgefragt. Und der Aussage der Besitzerin kann ich mich nur anschliessen:

Es kann ja wohl nicht sein, daß Apple jeden angeht, der einen Apfel ins Logo packt.

Römer geht es jetzt um mehr als, als sie sich entschloss, die Medien einzuschalten: “Ich sehe es nicht ein, dass niemand mehr einen Apfel als Logo verwenden darf, nur weil Apple es nicht gefällt.”

UPDATE: Huch… ich weiß zwar nicht, was da los war, aber den Eierbecher gibts wieder!

UPDATE zum Update: Koziol hat beim „EiPott“ zwar verloren, nennt das Ding nun aber „Pott 2.0“. Irgendwie klingt das nach Kindergarten…

Advertisements

22. Oktober 2011 Posted by | Allerlei, Fundstück | , | Hinterlasse einen Kommentar

Buchtipp

Und zwar diesmal das hier: „Schauen sie sich mal diese Sauerei an„.

Bin erst mal beim Lesen, aber sind schon so ein paar Schmankerl aus unserem Arbeitsgebiet drin.

Literarisch sicher nichts für Reich-Ranicki, aber wenn der ein Buch empfiehlt, ist es für mich eher ein Grund es nicht zu lesen.

21. November 2010 Posted by | Fundstück, Notarzt | , , | 1 Kommentar

Gedankenspiele

Daß ist das Irre an dem Job als Notarzt: Wenn man nichts zu tun hat, ist das „Gut“.

Denn wenn ein Notarzt nichts tut, ist auch niemand in Not.

Führt nur eben dazu, daß man ein wenig Langeweile hat.

Und gegen das schlechte Gewissen (erfolgreich) ankämpft, denn man bekommt ja schon Vollzeit bezahlt, sitzt aber nur herum. Selbst das Internet bietet wenig Ablenkung. Je nach Stelle bekommt man zwar einen Computer hingestellt, aber wie Josephine schon festgestellt hat, sind die Netzverbindungen in Krankenhäusern arg reglementiert.

Hier auch. Der Rechner ist nicht der Jüngste und das Netz durch die ganze Netzwerkchose dahinter sowas von lahmarschig, daß selbst „normales“ Surfen zur Qual wird.

Dann noch der unsägliche Internetexploder, der alle Nase lang abschmiert und dann unter Eingabe einer elendiglich langen Zeichenfolge als Paßwort neu gestartet werden muß.
Und manche meiner „üblichen“ Seiten aus irgendwelchen Gründen auch gar nicht darstellt (ernsthaft: warum geht der Lawblog nicht?).

Morgen klemm ich mir mein Netbook unter den Arm. Dann kann ich wenigstens das surfen, was ich will…

Mit einem halben Auge verfolge ich auch diese ganze Defihausen-Kiste. So recht verstanden habe ich bisher nicht, was der Reiz daran ist, aber wenn es den Leuten hier weiterhin so gut geht (und sie ergo keinen Notarzt brauchen), versuche ich mich vielleicht doch noch mal damit.

Vor allem, weil ich über diese humorige Beschäftigung in dem Rahmen mit Singlebörsen gestolpert bin.

Irgendwo stand mal, daß 90% des Netzes aus Sex besteht. Wenn ich mir die Zahlen so anschaue lande ich bei 98%, wenn ich die Singlebörsen, Kontaktstellen und was dazugehört dazuzähle. Erstaunlich.

Fast ein Wunder, daß die Menschheit sich trotzdem vermehrt. Oder liegt das an… ehm… sage ich jetzt lieber nicht, sonst krieg ich Haue.

Heute in den News stand ja auch, daß Deutschland schneller schrumpft als angenommen.

So wie Stephen Fry letzt das ausgesprochen hat, was jeder denkt oder einem zumindest manchmal wahr vorkommt und dafür verbale Prügel bezogen hat.

Wobei zugegebener Maßen seine Qualifikation in der Sache mindestens fragwürdig ist.

Wenn man jetzt diese beiden Nachrichten in Beziehung setzt, würde das die üblichen Verhältnisse in solchen Partnersuch-, Singlebörsen- und Sexseiten erklären.

Hätte Fry so unrecht, wie die Kritik sagt, bliebe die Frage, warum solche Seiten üblicherweise für Frauen kostenlos sind…

Besonders faszinierend fand ich, WER Fry da so massiv kritisiert… „Getroffener Hund bellt“ vielleicht?

3. November 2010 Posted by | Allerlei, Fundstück | , | Hinterlasse einen Kommentar

Big Apple is watching you

Hört sich an wie 1984… und das ist immerhin 26 Jahre her.

Der gute Orwell scheint sich ein bißchen verschätzt zu haben, was die Zeit betrifft.

Gut, noch sind es nur Ideen, die sich Apple da ausdenkt, aber irgendwie passt es recht gut ins Bild.

Jedenfalls baut Apple an einem Patent, mit dem ein iPhone ganz ungefragt und unbenachrichtigt mal eben Bilder vom Benutzer und der Umgebung machen kann, Stimmen und Umgebungsgeräusche aufzeichnen kann, sogar der Herzschlag ist dabei. Natürlich auch der Speicher wird dabei geprüft.

Der „Deckmantel“ ist, daß Apple damit feststellen kann, ob das Ding geklaut worden ist.

Sagt Apple wenigstens.

Na, ich weiß ja nicht…

Eine Theorie ist, daß Apple damit gegen die ungeliebten Jail-Breaks vorgehen will.

Gut, ich habe kein iPhone. Und jetzt will ich auch keins mehr.

(Gefunden bei Netzpolitik.org)

24. August 2010 Posted by | Allerlei, Fundstück | , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Eierbecher?

Ich weiß noch nicht, ob ich das unter „Lacher des Tages“ oder „Facepalm des Tages“ einsortieren soll.

Jedenfalls gibt es eine Firma, die einen Eierbecher herstellt. Soweit so gut. Solls ja geben.

Ich bin vor einer Ewigkeit schon mal darübergestolpert und fands witzig.

Denn das Ding heißt „EiPott“ und hat eine gewisse Ähnlichkeit mit einem Musikmachkistchen von einer Computerfirma mit Obst.

Daß diese Obstfirma in letzter Zeit durch ausgesprochene Humorlosigkeit auffällt ist ja nun nichts Neues.

Aber daß sie nun die Firma, die den EiPott herstellt, verklagt ist dann doch ein bißchen viel.

Daß sie auch noch gewinnt (im dritten Anlauf) ist dann schon den oben genannten *Facepalm* wert.

Was es dann doch zum Lacher des Tages macht:

Koziol (die Firma, die den EiPott herstellt) darf jedes andere Produkt „EiPott“ nennen…. nur eben keine Eierbecher.

Jetzt ist es offiziell: Die Obstfirma hat Winzigweich endgültig den Rang „Chef-Evil“ abgelaufen…

(Gefunden bei Fefe)

21. August 2010 Posted by | Fundstück | , , | 1 Kommentar

Pinup-Kalender

Na, DAS ist doch mal ein Kalender!

Kalender

17. August 2010 Posted by | Allerlei, Fundstück | , | 3 Kommentare

Homöopathie wirkt doch!

Ich bin ja eigentlich einer, der dieses „Verdünnen in einer Kugel Wasser mit einem Durchmesser von einer Astronomischen Einheit“ mal mindestens belächelt. Etwas gequält lächelt. Verkniffen, sozusagen.

Aber ich habe mich getäuscht! Das Zeug ist doch zu was gut!

(Gefunden erst bei Pharmama und die hats von Herzdamengeschichten)

14. August 2010 Posted by | Allerlei, Fundstück | , , | Hinterlasse einen Kommentar

Fundstück

Was man so alles findet…

Manche Firmen übertreiben ein wenig, wenn es um die Produktnamen geht.

So würde ich den „Mucosal Atomisator 300“ (von Binford?) eher in einem Militärladen suchen. Oder sind das am Ende die Massenvernichtungswaffen, die so lange gesucht wurden?

Aber stellt sich heraus, dieses gefährlich klingende Objekt hat tatsächlich mehr mir meinem Job zu tun als mit der Atomaufsichtsbehörde…

5. August 2010 Posted by | Allerlei, Fundstück | , , | 1 Kommentar